Wie man den MVV nutzt
Um die Dienste des MVVs zu nutzen gibt es einige grundlegende Verhaltensweisen, die man so auf jeden Fall durchführen muss:
1. Wenn du an einer Haltestelle einsteigen willst, dann stürme auf jeden Fall sofort auf die Tür zu, aussteigende Fahrgäste freuen sich, dass sie nicht aus versehen umfallen, sondern von dir aufgefangen werden könnten
2. Solltest du dreisterweise zur Seite gehen, dann immer so, dass du den aussteigenden Fahrgäste den Weg zum Ausgang versperrst, Kurvengehen macht einfach denen einfach mehr Spass, das ist so ähnlich wie beim Motorradfahren
3. An Haltestellen wollen Mitreisende unbedingt auch von dir nocheinmal hören, dass das ja wohl eine Frechheit ist, dass der Bus im Schneegestöber ganze 2 Minuten zu spät kommt, die würden doch sonst glatt vergessen sich auch aufzuregen
4. Bleib nach dem Einstigen in Bus/Tram/U- oder S-Bahn immer sofort nach der Tür stehen, sodass keiner mehr reinkommt, jeder schaut sich gerne noch ein bisschen den Bahnsteig an
5. Stelle große Taschen möglichst mitten in den Weg, so ein Hindernislauf auf engstem Raum hält fit
6. Wenn jemand am Schlafen ist, neben dem ein Platz frei ist, dann lass dich so schwungvoll wie möglich in diesen Sitz plumpsen, er wird glücklich sein, seine Haltestelle nicht zu verpassen
So und wenn in dem ein oder andren Punkt etwas Ironie oder Frust mitschwingt... dann war das keinesfalls unbeabsichtigt.
Weihnachten vorbei - Silvester vor der Tür
Sodalle, langsam aber sicher neigt sich das Jahr 2009 nun doch zu Ende.
So als letztes Highlight vor Silvester war auch dieses Jahr... wie die unzähligen zuvor schon- das Weihnachtsfest. Nun könnte ich nicht sagen, dass ich da ausgiebig gefeiert habe, aber 3,5 Tage ohne Supermarktzugang müssen zumindest ein bisschen geplant sein, man will in der Zeit ja weder verhungern noch verdursten und jeden Tag Unsummen für Lieferdienste ausgeben war mir auch zuwider.
Von waldling am 31.12.2009
Pfitzauf
Am Freitag ist hier ein Paket angekommen. Soweit nichts allzu Ungewöhnliches, das einen Eintrag hier bedeuten würde, aber in diesem Paket waren Pfitzauf-Formen, die mir meine Großmutter versprochen hat.
Pfitzauf? Ja, Pfitzauf! Das ist eine schwäbische Mehl-Süßspeise, ähnlich Pfannkuchen, aber doch ganz anders.
So sieht das Ganze dann fertig aus. Das Rezept und mehr Bilder gibt's unter "mehr".
Warum das ganze für mich etwas besonderes ist und ich das natürlich gleich gebacken habe ist schnell erklärt. Damals als ich noch jung war habe ich eigentlich immer, wenn wir bei Großmama zu besuch waren, zusammen mit ihr eben jene Pfitzäufe gebacken. Nachdem ich nun schon länger nicht mehr so jung bin hab ich entsprechend auch schon lang keinen Pfitzauf mehr gegessen und jetzt nachdem ich das endlich wieder kann ist es umso schöner.
Natürlich werde ich das nicht allzu oft machen, es soll ja was besonderes bleiben und immerhin, als ich vorhin beim Essen kurz die Augen zugemacht habe, ja da war es fast so, als wäre ich in den Grundschulferien am Esstisch meiner Großmutter gesessen.
Von waldling am 22.11.2009
Rauchverbot - Volksbegehren jetzt
Neben den Studentenprotesten sind zur Zeit natürlich auch andere politischen Themen aktuell. Für alle Bayern sollte klar sein, sich ab heute bis zum 2. Dezember einmal ins Rathaus zu begeben und für das Volksbegehren Nichtraucherschutz zu unterschreiben.
Leider sind Raucher nicht rücksichtsvoll genug gegenüber ihren Mitmenschen, dass dazu eine gesetzliche Regelung notwendig wird. Schön wäre es natürlich, wenn man auf gegenseitige Rücksichtnahme zählen könnte, aber leider funktioniert das nicht und so haben Nichtraucher bisher keine Möglichkeit unbehelligt wegzugehen.
Auch das bisherige Gesetz bringt leider nichts und bestätigt mich hier nur um ein weiteres, Raucher gründen sogar extra Clubs um ihr Verhalten legal Fortzusetzen.
Notruf per Facebook
Gestern wurde ich auf diesen Link aufmerksam gemacht.
Da wird über zwei Mädchen berichtet, die sich in einem Abwassersystem verlaufen haben (wieso die da auch immer drin waren spielt eigentlich keine Rolle..) und dann mit ihrem Handy auf Facebook gegangen sind um dort über Freunde den Notruf verständigen zu lassen. Schön und gut, die beiden wurden gerettet und man könnte sagen, warum mach ich mir da Gedanken darüber?
Nun ersten um mal klar zu sagen, dass die Rettung eigentlich pures Glück war, dass Freunde der Mädchen gerade den Notruf gelesen haben und zweitens will ich doch in einer beängstigenden Situation so schnell wie möglich die Rückmeldung, dass Hilfe unterwegs ist.
Von waldling am 10.09.2009