Waldling

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Die Jugend soll nicht traurig sein, sondern heiter und fröhlich. Junge Menschen sollen voll Frohsinn sein. -Martin Luther

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Aprilscherz des Universums?

Also normalerweise gehe ich ja mit dem ersten April recht sorglos um. Hier eine durchschaubare Ente, da ein schlechter Scherz, aber alles in Allem hat sich das mit dem "in den April schicken" dann doch ab einem Gewissen Alter erledigt. Wenn jedoch das Universium (oder welches sadistische allmächtige Wesen auch immer) damit anfängt... ja dann ist man als kleiner Mensch machtlos.


Angefangen hat das heute damit, dass ich mir schon beim abholen meiner Aufträge leicht veräppelt vorkam. Der letzte Termin ab 16 Uhr, die Termine davor Erwartungsgemäß etwa in 6 Stunden erledigt, aber im Kommentar des ersten steht "bitte um 8 Uhr anfahren". Ja ne ist klar, ich warte ja gerne unter Tags 2 Stunden in der hinterletzten Pampa -_-
Nagut, erstmal gemütlich den Kaffee ausgetrunken und um kurz vor acht los, als Student ist ein halb neun ja immernoch ein pünktliches acht. Der Kunde weiß zwar nicht, dass ich Student bin, aber die Dispo und die haben den Kommentar geschrieben, ausserdem bin ich in der Früh ja nicht gerade zu geistigen Höchtleistungen in der Lage.
Also auf, einmal rund um München und beim Kunden klingeln, der im Bademantel die Tür öffnte "ohh.. so früh hatte ich Sie garnicht erwartet", soviel dazu, aber was solls.
Dass dann allerdings beim Kabel ziehen das Einzugsband (aus Drahtgeflecht, schön stabil und dennoch flexibel) zerreist, am Ende ein zwei Stunden Auftrag am Ende vier Stunden dauert lässt einen langsam zweifeln.
Wenn man dann auch noch danach eine Stunde im Stau steht (und so langsam der Zeitplan den man sich gefasst hat komplett den Bach runter geht) nagut, kann nach dem Sturm passieren, liegen halt noch Bäume irgendwo rum.
Ein weiterer Termin bei dem man eher mit ein bis zwei Stunden rechnet, der dann wieder 3 Stunden dauert okay, langsam wirds eng...
Nachdem ichaber bei nem ein-Stunden Termin nurca ne viertel Stunde gebraucht habe war ich frohen Mutes den Tag noch halbwegs sinnvoll rumzukriegen.
Dann kam aber das, was mich noch lange kopfschüttelnd an diesen Tag denken lassen wird. Ich gehe in den Keller, weil da ist nunmal die Anlage an die ich ranmuss. Hm... hier kommt von aussen nur das halbe Signal an... ah auf dem Zettel steht, dass das Signal aus der Nachbarhausnummer kommt und hier mitversorgt wird (kommt öfter vor, bei zusammenhängenden Häusern, wieso sollte man da auch mehrfach von der Straße Kabel reinlegen. Also durch die Tiefgarage in das Haus, zum Elektroraum... abgesperrt - den Münchenweiten Generalschlüssen - passt nicht - umgeschaut - Schlüsselkasten - YEAH, da sind sogar Schlüssel drin, und einer pass auch noch. Also rein und mal kucken was wir vorfinden. Aha, ja da brauch ich etwas mehr Werkzeug also schnell noch zum Auto und *klack* da fällt auch schon die Tür hinter mir zu. Also auf dem Weg nach draussen schonmal den Autoschlüss... wo ist der? Ah ja noch unten, also kurz zurück und die Türe auf... verdammt wieso ist die jetzt ganz zu?
Also was lernen wir daraus, selbst wenn man immer alle Schlüssel die man kurzzeitig hat in die Hosentasche steckt, und immer wenn man Räume verlässt schaut ob die auch noch da sind, ja selbst wenn man das IMMER macht, kann man so Schlüssel auch mal wo anders hingelegt haben -_-
Und wenn der Hausmeister dann mit einem Ersatzschlüssel frühestens nach zwei Stunden vorbeikommen kann, man in der Zwischenzeit nichts tun kann, weil alles was man dazu braucht im nun verschlossenen Raum oder im Auto ist, ja dann können einen auch Urlaubsvideos vom Kunden nicht mehr aufheitern. Aber sein Kaffee war gut, ich glaube ich will öfter zu Italienern :)

Von waldling am 01.04.2015

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